Sommerbericht des Colonel
| Freibier ist wie ein Platz an der Sonne -Mountainboys ließen sich an Zapfhahn und Grill nicht lumpen- |
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Die Mountain Boys hatten den Marschbefehl erteilt, nur bereits Verstorbene bekamen Fronturlaub. Zum großen Honky Tonk Barbeque der Band versammelten sich nahezu sämtliche Verbündete aus nah und fern, welche den Jungs in den harten Jahren des musikalischen Grundwehrdienstes die Treue gehalten hatten. Neben FREEWAY CASH fanden sich auch Solointerpreten wie der König der Mundharmonika Werner SNOOP Volkner, KITTY REED und das Dortmunder Urgestein ELVIS PUMMEL für musikalische Darbietungen ein. Selbst Ex-Mountaintrommler Richie, jetzt Betonmischerfahrer in Wanne-Eickel, hatte seine Spätschicht unter- brochen, um mit den Boys noch einmal die Sticks zu schwingen. |
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| Es wurde munter drauf losmusiziert und unter den Bands kräftig die Besetzung durchgetauscht. Auch andere Strategen waren vor Ort, die nicht direkt zum Instrument griffen. Die unverwüstlichen Haudegen der GASOLINERS machten ebenso ihre leicht entflammbare Aufwartung wie die Höllenhunde aus dem IMMERHIN aus Würzburg. Der Colonel hat ja in der Vergangenheit wiederholt über gar abendteuerliche Expeditionen dorthin berichtet. Natürlich war auch die MountainJugend absolut vollzählig aus dem gesamten Nordwesteuropa angereist, um es so richtig Krachen zu lassen. |
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| Als Örtlichkeit war das CAMPO DEL SOL auserchoren worden, eine Lokalität nahe des Universitätsgeländes zu Dortmund. Der Inhaber des gemütlichen Lokals mit Biergarten hat nämlich ein großes Herz für Bluegrass und Country und kann als Freund der Band bezeichnet werden. Wer nun denkt: "Nanu, was machen die Boys den in so einem Laden? Das ist ja wie eine Salsa Band beim Betriebsfest einer Landmaschinenfirma", der ist absolut schief gewickelt. Der Name klingt zwar nach Caipirinha und Tapas, es gab jedoch Bier und Bratwurst, um genau zu sein: Freibier und Freiwurst! Für Freigetränke und die Grillauflage hatten die Boys selbst gesorgt und noch am Morgen einen Riesenbullen aus der bandeigenen Viehherde in Montana (oder war es Meppen?) eigenhändig geschlachtet und frisch verwurstet. |
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| Die Spezialitäten wurden dann fachgerecht und im Schweiße seines Angesichts von Spezialagent Ackerpommes zubereitet und fanden reißenden Absatz. "Ach wie schön" dachte der Colonel bei sich, als er leicht verspätet am CAMPO DEL SOL eintraf, da eine Skandinavien Expedition sich als etwas zeitaufwendiger herausgestellt hatte. Alle Divisionen waren versammelt, taten sich an Wurst und Bier gütlich und ließen den Herrgott einmal einen guten Mann sein. Besonderes Engagement zeigten hierbei die furchtlosen Tausendsassas aus Franken, die sich aber durch ihre beschwerliche Anreise wirklich den Gerstensaft verdient hatten. Hier noch eine besondere Belobi- gung an die Truppe. Der Colonel wird demnächst allen Mut zusammen nehmen, um dem IMMERHIN einen Gegenbesuch abzustatten und dort eine Truppenparade abzunehmen. Das Freibier wollte und wollte nicht enden, so dass es kam wie es kommen musste. Viele Gäste hatten er rup- pigen Gangart ihren Tribut zu zollen, was ein relativ zeitiges Aufsuchen der Unterkünfte nötig machte. |
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| Die Veranstaltung endete daher gar nicht einmal so spät, jedoch in allerbester Bierlaune und mit vollen Bäuchen. Eine Eliteeinheit setzte sich noch in die Dortmunder Innenstadt ab, besaß aber nicht mehr so viel Kampfkraft, dort wirklich schlagkräftig an der Theke für Heldentaten zu sorgen. Der Colonel resümiert die Veranstaltung als äußerst gelungen und unbedingt wiederholenswert. Die Mountain- boys im Kreise ihrer treusten Waffenbrüder beim zünftigen Gelage: ein ergreifendes Bild für den Colonel. Selbst die Kameradschaftsabende im Atombunker der Band waren nicht so stimmungsvoll und bierselig. Mit diesem unerschütterlichen Rückhalt kann es nur weiter nach vorne und auf zu neuen Horizonten gehen. YES SIR!!! |
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