Friedensplatz 2008
| Die große Dortmunder Suchaktion In der heutigen Zeit wird ja ständig nach etwas gesucht. Offenbar scheinen Superstars, Supermodels und auch Superbands sich irgendwo so gut zu verstecken, dass sie mit riesigem Brimborium von einem Haufen gehirnamputierter Vollidioten mehr oder minder medienwirksam aufgespürt werden müssen oder sollen. Auch das sonst so bodenständige Ruhrgebiet blieb von dieser Geißel der Fernseh- und Musikindustrie leider nicht verschont, die nur der Teufel persönlich ersonnen haben kann. In Dortmund, wo sonst eher verlorene Brieftauben oder, zwecks Bierkauf, der nächste Kiosk gesucht wird, wollte man im Rahmen der Fußballeuropameisterschaft die Superband finden. Anstatt das städtische Fundbüro einmal anzurufen, um dort nach einer gefundenen Topcombo zu fragen, wurde lieber der für das Volkssehen hergerichtete Friedensplatz und die dortige Bühne genutzt. Die Mountain Boys, diesmal wieder als Vasallen des Landmaschinenmotors unterwegs, wären diesem Humbug bestimmt so fern geblieben wie Hippies dem Frisör. Die Jungs sind aber nun mal große Lokalpatrioten und wollten daher mit der fachgerechten Beschallung des Friedensplatzes ein gutes Werk an der Dortmunder Bevölkerung tun. Diese war zur späten Nachmittagsstunde nicht gerade zahlreich erschienen, dafür war aber die hiesige MountainJugend wieder einmal in voller Divisionsstärke angetreten. |
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| Die Jungs konnten leider gerade mal 4 Stücke zum Besten geben, bevor
sie aus zeitlichen Gründen die Bühne wieder verlassen mussten, da im
Anschluss noch ein Gig in Mülheim anstand. Die Darbietung der Band sowie auch die von 3 weiteren Kapellen bewertete nun eine sogenannte
Jury. Bevor diese aber ihre Meinung zum Besten gab, wurde Pa von 2 extrem
peinlichen Moderatoren noch mit unglaublich belanglosen Fragen
gelöchert, die wahrscheinlich jeder Tretrollerfahrer mit mehr Tiefgang
gestellt hätte. Pa ertrug es mit Fassung und bewahrte Haltung. Der Colonol hätte fast jede Fassung verloren als er dann genötigt wurde, sich die Bewertung der Band durch zwei Trottel vom Jurytisch anzuhören. Scheinbar muss dieser Haufen von Primaten und verkrachten Sonderschülern alles Andere gemacht haben, als DIESELKNECHT eine Sekunde Aufmerksamkeit zu schenken. (U.a. ließ sich später erfahren, dass der Hauptschwätzer wohl Mitarbeiter des lokalen Hausfrauensender 91.2 gewesen ist. Das erklärt einiges............a.d.R.) Der Colonel taumelte am Rande der Ohnmacht vor Zorn, besann sich dann aber doch unter Aufbietung seiner gesamten Diszipilin darauf, nicht sofort per Funk Arterllerieunterstützung anzufordern, um das komplette Pult der Juroren mit Napalm bestücken zu lassen. |
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| Selig sind die Armen im Geiste, denn der Herrgott liebt sie besonders und sie werden das Himmelreich erblicken. Für diese Herrschaften kann man nur sagen: Hoffentlich recht bald!! Das am Ende wenigstens "Tony Gorilla" zur Band des Tages gewählt wurde kann nur Zufall sein, denn den Leuten muss jeder Funke von Sachverstand abgesprochen werden. Die Band um Ex-Mountainboy Richie macht ihre Punk-Sache schon sehr ordentlich, so dass ihnen der "Titel" gegönnt sei. Wer sich auskennt in der Welt, der weiß es aber genau: Die beste Band der westlichen Hemnisphäre muss man ungefähr so lange suchen, wie eine 45er in einem Waffengeschäft. DIESELKNECHT aka THE MOUNTAINBOYS sind Dank ihrer unglaublichen Strahlkraft einfach nicht zu übersehen. YES SIR!! Hochachtungsvoll Der Colonel |
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